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Über mich

Ich komme nicht aus der klassischen IT-Laufbahn. Das zwingt mich, Sachen wirklich zu verstehen.

Alexander Schneider, Leipzig. Aktuell mitten in der Umschulung zum Fachinformatiker Systemintegration. Nebenbei läuft ein Homelab, das eigentlich nie für Zuschauer gedacht war, und zwei, drei KI-Projekte, die mir selbst den Alltag interessanter machen.

Werdegang

Ein paar Umwege, bevor es hier gelandet ist.

Ich bin nicht direkt von der Schule in die IT gestolpert. Erst Bundeswehr, dann ein paar Jahre bei der Post, später Handel und ein Stück Selbstständigkeit. Dass ich am Ende hier gelandet bin, war kein Masterplan, sondern das Ergebnis aus zu vielen Servern im Regal, kaputten Setups im Keller und dem Moment, an dem ich gemerkt habe: Das hier interessiert mich wirklich.

Seit 2025 läuft die Umschulung zum Fachinformatiker Systemintegration am BFW Leipzig. Abschluss ist für Juni 2027 geplant.

Warum IT

Mich interessiert nicht die Folie, sondern das System dahinter.

Mich treibt die Frage, warum ein System stabil läuft und wo genau es auseinanderfällt. Ich will verstehen, wie sich Infrastruktur so bauen lässt, dass sie nicht jede Woche Aufmerksamkeit braucht. Was als Fummelei mit ein paar Servern und einem alten Switch im Keller angefangen hat, ist heute mein Berufsweg.

  • Linux-Administration und Container-Betrieb, meistens auf Debian/Ubuntu
  • Traefik, Supabase und CI/CD mit GitHub Actions
  • Lokale KI: Ollama, Open WebUI, eigene Agent-Systeme
  • Runbooks und Doku, damit ein Setup übergebbar bleibt

Homelab

Werkstatt, kein Showroom.

Im Homelab teste ich, was auf dem VPS und später im Job stabil laufen soll. Hier darf auch mal was krachen, weil es genau dafür da ist.

  • Contabo-VPS mit rund 48 Docker-Containern hinter Traefik: Portfolio, Self-Hosted-Services, Supabase, eigene Tools
  • Tailscale-Tailnet, damit nichts unnötig im offenen Netz hängt
  • AdGuard Home als DNS-Filter für Werbung und Tracker im Heimnetz
  • CachyOS als Daily Driver, MacBook Air M3 für unterwegs, ein iMac 2017 mit OCLP für alles dazwischen

Wie ich arbeite

Drei Sachen, die bei mir ziemlich konstant sind.

01

Robust schlägt beeindruckend

Ein langweilig laufendes Setup ist mehr wert als eine Architektur, die auf Folien gut aussieht und sonst nirgends.

02

Erst Problem, dann Tool

Die meisten Projekte entstehen, weil ich selbst ein Problem hatte. Nicht, weil sie gut fürs Portfolio aussehen.

03

Doku gehört dazu

Wenn ich das Setup in drei Monaten selbst nicht mehr verstehe, ist es nicht fertig. Die Doku kommt nicht immer zuerst, aber sie kommt.

KI-Projekte

Wo ich zurzeit am tiefsten drinstecke.

Für mich ist KI nicht das Marketing-Thema 2026, sondern Werkzeug. Am meisten lerne ich, wenn ich Systeme selbst baue statt nur APIs anzurufen. Zwei Projekte, an denen das gerade passiert:

01

Hermes

Self-hosted Agent-Framework

Aktueller Versuch, ein Agent-Framework komplett auf eigener Infrastruktur laufen zu lassen. Kein OpenAI-Key im Hintergrund, keine externen Logs, keine Telemetrie. Gedacht für Aufgaben, bei denen mir Datenabfluss sauer aufstoßen würde. Ersetzt ein früheres Projekt, das ich inzwischen eingestellt habe.

Status: Aktiv in Entwicklung

02

Agora

Agentic Prediction Engine

Ein Dokument rein, eine Welt raus. Agora baut aus Text einen Wissensgraphen, bevölkert ihn mit hunderten Agents, jeder mit eigener Biografie, Haltung und Blase, und lässt sie diskutieren, teilen, streiten. In Echtzeit sichtbar, wie sich Narrative ausbreiten und welche Stimmen den Diskurs kippen. Läuft lokal: mein Laptop, Neo4j, Ollama. Für Fälle, in denen lokale Inferenz zu langsam wird, kann Agora auf Cloud-Modelle ausweichen. Aktuell v0.2-Vorschau und die spannendste Baustelle auf dem Tisch.

Agora · Schwarm-Engine · Offline / Open Source

Status: v0.2-Vorschau · Work in Progress

Wohin das gehen soll

Praxis mit echter Reibung, am liebsten in Richtung KI und DevOps.

Nach dem FISI-Abschluss will ich weiter in Richtung lokaler LLM-Inferenz, GraphRAG und Agent-Orchestrierung, am liebsten auf eigener Hardware. Bis dahin suche ich einen Platz, an dem ich an echter Infrastruktur mitarbeiten kann, ohne dass KI ein Fremdwort bleibt.

  • $ Praktikumsplatz oder Junior-Stelle in Systemintegration oder DevOps
  • $ Teams, in denen lokale KI und Self-Hosting kein Nischenthema mehr sind
  • $ Kleinere Projektanfragen mit konkretem Problem und sauberer Übergabe

Kontakt

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