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Robust schlägt beeindruckend
Ein langweilig laufendes Setup ist mehr wert als eine Architektur, die auf Folien gut aussieht und sonst nirgends.
Über mich
Alexander Schneider, Leipzig. Aktuell mitten in der Umschulung zum Fachinformatiker Systemintegration. Nebenbei läuft ein Homelab, das eigentlich nie für Zuschauer gedacht war, und zwei, drei KI-Projekte, die mir selbst den Alltag interessanter machen.
Werdegang
Ich bin nicht direkt von der Schule in die IT gestolpert. Erst Bundeswehr, dann ein paar Jahre bei der Post, später Handel und ein Stück Selbstständigkeit. Dass ich am Ende hier gelandet bin, war kein Masterplan, sondern das Ergebnis aus zu vielen Servern im Regal, kaputten Setups im Keller und dem Moment, an dem ich gemerkt habe: Das hier interessiert mich wirklich.
Seit 2025 läuft die Umschulung zum Fachinformatiker Systemintegration am BFW Leipzig. Abschluss ist für Juni 2027 geplant.
Warum IT
Mich treibt die Frage, warum ein System stabil läuft und wo genau es auseinanderfällt. Ich will verstehen, wie sich Infrastruktur so bauen lässt, dass sie nicht jede Woche Aufmerksamkeit braucht. Was als Fummelei mit ein paar Servern und einem alten Switch im Keller angefangen hat, ist heute mein Berufsweg.
Homelab
Im Homelab teste ich, was auf dem VPS und später im Job stabil laufen soll. Hier darf auch mal was krachen, weil es genau dafür da ist.
Wie ich arbeite
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Ein langweilig laufendes Setup ist mehr wert als eine Architektur, die auf Folien gut aussieht und sonst nirgends.
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Die meisten Projekte entstehen, weil ich selbst ein Problem hatte. Nicht, weil sie gut fürs Portfolio aussehen.
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Wenn ich das Setup in drei Monaten selbst nicht mehr verstehe, ist es nicht fertig. Die Doku kommt nicht immer zuerst, aber sie kommt.
KI-Projekte
Für mich ist KI nicht das Marketing-Thema 2026, sondern Werkzeug. Am meisten lerne ich, wenn ich Systeme selbst baue statt nur APIs anzurufen. Zwei Projekte, an denen das gerade passiert:
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Aktueller Versuch, ein Agent-Framework komplett auf eigener Infrastruktur laufen zu lassen. Kein OpenAI-Key im Hintergrund, keine externen Logs, keine Telemetrie. Gedacht für Aufgaben, bei denen mir Datenabfluss sauer aufstoßen würde. Ersetzt ein früheres Projekt, das ich inzwischen eingestellt habe.
Status: Aktiv in Entwicklung
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Ein Dokument rein, eine Welt raus. Agora baut aus Text einen Wissensgraphen, bevölkert ihn mit hunderten Agents, jeder mit eigener Biografie, Haltung und Blase, und lässt sie diskutieren, teilen, streiten. In Echtzeit sichtbar, wie sich Narrative ausbreiten und welche Stimmen den Diskurs kippen. Läuft lokal: mein Laptop, Neo4j, Ollama. Für Fälle, in denen lokale Inferenz zu langsam wird, kann Agora auf Cloud-Modelle ausweichen. Aktuell v0.2-Vorschau und die spannendste Baustelle auf dem Tisch.
Status: v0.2-Vorschau · Work in Progress
Wohin das gehen soll
Nach dem FISI-Abschluss will ich weiter in Richtung lokaler LLM-Inferenz, GraphRAG und Agent-Orchestrierung, am liebsten auf eigener Hardware. Bis dahin suche ich einen Platz, an dem ich an echter Infrastruktur mitarbeiten kann, ohne dass KI ein Fremdwort bleibt.
Kontakt
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